Beschreibung

Die Klasse 3a hat mit dem Lehrmittel Sprachstarken 3 das Thema ‚Abenteuergeschichten‘ bearbeitet. Aus geschriebenen Texten wurden Audioaufnahmen gemacht, die als QR-Code ausgedruckt wurden und auf ein zur Geschichte passendes Bild geklebt wurden. Aus einer Ausstellung aller Bilder und Geschichten wurde ein Elternanlass auf Distanz!

Einstieg

Die Klasse 3a hat mit dem Lehrmittel Sprachstarken 3 das Thema ‚Abenteuergeschichten‘ bearbeitet. Nach einer Einführungsphase ins Thema haben die Kinder in 2er Teams selber Abenteuergeschichten erfunden. Sie haben die Geschichten ins Schreibheft geschrieben und diese zur Korrektur auf dem PC abgeschrieben. Die Lehrperson hat die fertigen Exemplare ausgedruckt und die Kinder übten ihre Geschichten lesen und haben nebenbei passende Plakate dazu gestaltet.

Bearbeitung

Die Geschichten haben die Kinder mit der Chirp App aufgenommen, den QR Code abgespeichert und selbständig ausgedruckt. Diese klebten die Kinder auf ihre Plakate.
Jede Woche wurden iPad-Chefs bestimmt. Die Aufgabe bestand darin, die iPads auf die Akkulaufzeit zu kontrollieren und am Ende des Morgens zu schauen, ob alle iPads wieder an dem richtigen Ort verräumt waren. Die Idee war, die Werke im Schulhaus auszustellen, damit alle Schülerinnen und Schüler des Schulhauses die Geschichten anhören konnten.

Abschluss

Audioaufnahmen wurden gemacht, die QR Codes wurden gedruckt, Plakate gestaltet und an den Stellwänden im Gang aufgehängt. Während diesem Prozess kam uns eine weitere Idee. Weshalb machen wir daraus nicht einen Elternanlass und verschönern mit den Plakaten die Schulzimmerfenster? Die Idee eignete sich gut, da unser Schulzimmer im EG liegt. Wir haben zusätzlich ein Lied aufgenommen und die Kinder erzählten den Zuhörerinnen und Zuhörern, was wir gemacht haben. Die beiden QR Codes haben wir an das Fenster geklebt.

Reflexion

Die Hörspiele und der damit verbundene Elternanlass kamen bei Gross und Klein sehr gut an. Viele Eltern haben sich für diesen ‚etwas anderen‘ Event bedankt und sehr geschätzt. Besonders erfreulich war, dass auch die Lehrerschaft Freude an dem Projekt gefunden hat. Die App ist inzwischen auch auf allen Schul-iPads installiert und in regem Gebrauch. Eine Mutter hat auch erzählt, dass Sie die App im Kinderlager in den Frühlingsferien benutzt und damit den Eltern Sprachbotschaften geschickt hat. Einfach toll! So viele Menschen wurden dadurch inspiriert. Die Kinder haben es genossen, auch die Grosseltern, Gotti, Göttis usw. in der Schule wieder einmal etwas zu präsentieren. Halt einfach auf eine bisschen andere Art. Auch haben wir in einer grossen Pause eine iPad-Ausleihstation organisiert, so dass auch die anderen Kinder vom Schulhaus die Möglichkeit hatten, die Werke zu bestaunen. Die Kinder waren sichtlich stolz auf ihre Arbeit!

Bei einem solchen Projekt ist die Organisation etwas vom wichtigsten. Die Kinder müssen klare Aufträge und Ziele erhalten. Sie müssen wissen, was zu tun ist, wenn sie mit einer Arbeit fertig sind. Ich als Lehrperson war während den Arbeitsphasen als Coach in den verschiedenen Teams unterwegs. Ich unterstützte wo ich konnte und gab Inputs wo nötig. Durch Expertenkinder konnten meist längere Wartezeiten vermieden werden. Ich habe viel mit Symbolen an der Wandtafel gearbeitet, um die Übersicht zu behalten, welches Team gerade wo steht. ür die Audioaufnahmen brauchten die Kinder einen ruhigen Rückzugsort, was in unserem Schulhaus schwierig war. Somit durften die Kinder die Aufnahmen im Druckraum, in der Bibliothek, im Materialraum oder ausnahmsweise auch im Lehrerzimmer machen.
Die Kinder mussten sich die iPad Farbe/Nummer merken, was leider oftmals vergessen wurde. So mussten doch einige Gruppen den richtigen Code auf den Pads suchen, was viel Zeit in Anspruch nahm. Am Anfang der Audioaufnahmen hatten wir das Problem, dass die App auf ein paar Geräten den generierten QR Code nicht abgespeichert hat. Das brauchte viel Geduld von allen Beteiligten. Wir haben anschliessend die Einstellungen angepasst.

Links und Materialien